One more time, Zurich!

Der FCZ hat verloren. Naja, nicht verloren, aber verloren. Was ist schon ein zweiter Platz, wenn man Erster hätte sein können? Und den Titel leichtsinnig abgegeben hat wegen der Scheisse vom See? Ganz Zürich ist in Trauer. Aber es könnte noch viel schlimmer sein. Stellt euch folgendes Szenario vor:

Der FCZ hat haarscharf den Meistertitel verpasst. Jetzt versteht aber die Freundin nicht, wieso man nach dem Match Tourette-Syndrom Erscheinungen hat und mit ihr nicht “P.S. I love you” schauen will. Der Herr hat ja schliesslich auch gerade 2 Stunden Fussball geschaut, oder besser: schauen dürfen. Man streitet. Es reicht beiden. Man trennt sich. Die eine Hälfte von man packt also seine Sachen, läuft die Treppen hinunter, hat noch einen Schwips vom Bier, fällt, bricht sich das Bein. Man liegt also schmerzerfüllt am Boden, verflucht die Welt, das Handy klingelt. Mit ähnlicher Abneigung, als wäre man Kim-Jong II. und das Handy die während der WM in Südafrika geflüchteten Nationalspieler, drückt man auf den grünen Knopf und teilt der Person am anderen Ende mit einem kleinen emotionalem Auraster folgenden Satz ohne österreichischen Akzent mit:

Es stellt sich heraus, dass der Chef am anderen Ende der Leitung ist und einem die fristlose Kündigung bekanntgibt. Man spürt sich dabei mittlerweile vor verschiedenen körperlichen, als auch psychischen Schmerzen nicht mehr und begegnet dem mit arroganter Gleichgültigkeit, was die Kündigung der Wohnung zur Folge hat, da sich herausstellt, dass der ehemalige Chef und der Vermieter Brüder sind. Und während man in der Ambulanz in’s Krankenhaus gefahren wird, akzeptiert das schweizer Volk die Initiative zur erleichterten Todesstrafe von Ausländern.

So. Wie fühlt ihr euch jetzt? Also mir geht’s gut. Angesichts der Tatsache, dass ich heute in einem Monat den Highway 1 runterdüsen werde und innerhalb von ein paar Stunden in Santa Barbara ankomme, vergesse ich den Meistertitel der Basler ad hoc. Was aber der eigentliche Grund für das Kreieren eines dermassen fürchterlichen Szenarios ist: Egal wie schlecht es einem gehen mag, der bevorstehende Event am Samstag macht alles wieder gut. Egal ob man Meisterschaftstitel-, Job-, Wohnungs-, Bein-, Frau- und Menschenrechtslos gegenüber Ausländern dasteht, die monatliche Handzh Up hat bis jetzt noch jedes Gesicht zum Strahlen gebracht.

Wer noch nie war, hat was verpasst und wer Szenarien wie der oben beschriebenen aus dem Weg gehen möchte, kommt lieber auch vorbei, denn Karma beehrt uns auch jedes Mal. Denn:

Vor geraumer Zeit war der gebürtige Hirte Freaza mit seiner hochschwangeren Frau unterwegs von Nazareth zum heiligen Maag-Areal, seinem Heimatort, um sich dort in die von Kaiser Alex neu erlassene Steuerliste einzutragen und das erwartete Kind zu empfangen. Als sie ankamen, war seine Frau so weit und gebar ihren Sohn “Handzh Up”, den Erstgeborenen in einer Krippe. Zugleich erschien den Anwohnern in der Nähe ein Engel, welcher verkündete: “Heute ist auf dem heiligen Maag-Areal der Retter geboren; er ist der Messias der Partys, der Herr des Nachtlebens. Besucht und feiert ihn wie keinen Zweiten.” Alle wollten nun das heilige Kind besuchen und begaben sich zur Krippe Härterei, so auch die heiligen 3 Könige Jesaya, DeeFly und Maloni, welche dem Stern vom Kreis 5 folgten und dem “Handzh Up” Miller, Jack Daniels und Jägermeister als Geschenk überbrachten. Gerüchte besagen, dass Anhänger des heiligen “Handzh Up” noch immer monatlich seine Geburt feiern. Das nächste mal eben diesen Samstag am Geburtsort.

Ich habe übrigens Nachrichten von Leuten bekommen, die den oben geschriebenen Text anstössig finden. Das interessiert mich etwa so viel, wie eine Nacktschnecke ihr Vorrat an Salz.

In diesem Sinne: Kopf hoch, Zürich. Auch wenn’s nicht ganz für den Meistertitel gereicht hat, sind wir immer noch in allem anderen besser als die Basler. Und schlimmer kann’s immer kommen. Genau deshalb ist die Handzh Up die beste Lösung für kleine Kümmerchen. Und Alkohol natürlich, wie konnt ich den vergessen. Wir feiern was!

Bis Handzh Up und Drink,

euer Alpcan.

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crazy and drunk.
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