Supertronic and Hipfly

Das Leben dreht sich nur um Geld. Sex und Geld. Sex, Fame und Geld. Doch was ist mit denen, die nicht gut aussehen und somit nicht an Sex kommen? Die müssen dann ja viel Geld verdienen, damit sie Sex kaufen können. Und was ist mit hässlichen, armen Menschen? Die müssen berühmt werden und kriegen dann vielleicht Sex. Und was ist mit hässlichen, armen Menschen, die es nicht schaffen, berühmt zu werden? Mann, muss das ein beschissenes Leben sein. Doch wiederum hat man als armer Mensch wahrscheinlich nicht so das Bedürfnis nach Sex. Oder halt weniger als reiche Menschen. Oder mal anders gefragt: Ein Teller Spaghetti oder Sex? Die meisten würden Sex nehmen. Weil sie’s nicht kriegen. Ich würd mir zuerst die Kohlenhydrate reinziehen und dann sexen wie Usain Bolt. Aber arme Leute würden liebend gerne den Teller nehmen. Deshalb sollten wir alle für Menschen spenden, die keinen Teller Spaghetti auf die Schnelle bekommen. Wie ihr vielleicht wisst, oder gekonnt ignoriert, ist in Afrika die grösste Dürre seit langem. Ich hab gespendet, obwohl ich selbst gerade Ausgaben in Millionenhöhe (Achtung, Übertreibung) habe. Ich wohne jetzt nämlich endlich alleine. Aber zu persönlich will ich auch nicht werden. Also spendet, Kinder! Es ist für eine gute Sache.

A propos Geld: Fliegt nie, niemals mit Sun Express! Das kennt wahrscheinlich sowieso niemand, aber ich muss nun trotzdem ein bisschen Rufmord begehen. Diese Schwanzlutscher wollten mich nämlich am Flughafen von Istanbul sitzen lassen. Ich komme an, 08.15 Uhr. Mein Flug sollte um 11.20 Uhr gehen. Ich finde ihn aber nicht auf dem Bildschirm, also gehe ich an den Schalter, um nachzufragen. Die charmante Fotze hinter der Vitrine informiert mich liebenswürdig, dass mein Flug gecancelt sei. Und dass man mich versucht habe zu erreichen, aber ich nicht auf mein Telefon geschaut habe. Bitch, mein Telefon ist nicht aus der Türkei und ich brauch’s verdammt noch mal nicht, wenn ich da bin. Flugmodus an, Wireless und iPod benutzen. Das reicht. Ja da hätten sie auch nix machen können. Und jetzt? Entweder ich müsse bis Samstag warten (es war fucking Mittwoch), aber sie können mir das Hotel in der Zwischenzeit nicht bezahlen (WTF?), oder ich hätte das Recht, mein Geld zurückzubekommen und müsse dann selbst schauen, wie ich nach Zürich komme.

Okay, nicht lange überlegt. Zum nächsten Anbieter und erkundigt, wann denn der nächste Flug gehe. 11.30 Uhr. Perfekt. Wie teuer? 232 CHF. Wieviel krieg ich bei Sun-your momma-Express zurück? 117 CHF.

Ich bin durchgedreht. Ich war bestimmt seit 3 Jahren nicht mehr so auf der Palme. Ich hab den scheiss Chef bestellt und angeschrien, als wäre ich Leonidas aus 300. Der ganze Flughafen hat zugehört. Ich hab sogar Lacher gehört, als ich den Vollspassten bat, mir den Namen des fucking Vulkanes zu nennen, der in Istanbul ausgebrochen sei und der zu willkürlichen Flugannulationen führe. Der Motherfucker. Ich reg mich wieder auf. Egal. Fazit: Nie, nie, niemals mit Sun Express fliegen! Auch wenn’s noch so günstig ist. Alles Arschlöcher dort.

Wieder zu den schönen Seiten des Lebens. Wir haben ein grosses Weekend vor uns. Am Freitag haben unsere Freunde (shout out an Hadi, der unbedingt mal in ‘nem Text erwähnt werden will) ein grosses Fest namens Hiptronic in der alten Börse:

̶W̶̶i̶̶l̶̶k̶̶o̶̶m̶̶m̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶z̶̶u̶̶r̶̶ ̶̶l̶̶e̶̶t̶̶z̶̶t̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶H̶̶i̶̶p̶̶t̶̶r̶̶o̶̶n̶̶i̶̶c̶̶ ̶̶i̶̶n̶̶ ̶̶d̶̶e̶̶r̶̶ ̶̶A̶̶l̶̶t̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶B̶̶ö̶̶r̶̶s̶̶e̶̶!̶̶ ̶̶D̶̶a̶̶s̶̶s̶̶ ̶̶d̶̶i̶̶e̶̶s̶̶e̶̶ ̶̶z̶̶u̶̶g̶̶e̶̶h̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶w̶̶i̶̶r̶̶d̶̶,̶̶ ̶̶w̶̶i̶̶s̶̶s̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶w̶̶i̶̶r̶̶ ̶̶s̶̶c̶̶h̶̶o̶̶n̶̶ ̶̶l̶̶a̶̶n̶̶g̶̶e̶̶.̶̶ ̶̶
A̶̶b̶̶e̶̶r̶̶ ̶̶w̶̶a̶̶s̶̶ ̶̶g̶̶e̶̶s̶̶c̶̶h̶̶i̶̶e̶̶h̶̶t̶̶ ̶̶m̶̶i̶̶t̶̶ ̶̶u̶̶n̶̶s̶̶e̶̶r̶̶e̶̶r̶̶ ̶̶f̶̶r̶̶i̶̶s̶̶c̶̶h̶̶e̶̶n̶̶,̶̶ ̶̶g̶̶e̶̶l̶̶i̶̶e̶̶b̶̶t̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶H̶̶i̶̶p̶̶t̶̶r̶̶o̶̶n̶̶i̶̶c̶̶?̶̶ ̶̶K̶̶e̶̶i̶̶n̶̶e̶̶ ̶̶A̶̶n̶̶g̶̶s̶̶t̶̶,̶̶ ̶̶e̶̶s̶̶ ̶̶g̶̶e̶̶h̶̶t̶̶ ̶̶a̶̶u̶̶c̶̶h̶̶ ̶̶n̶̶a̶̶c̶̶h̶̶ ̶̶d̶̶e̶̶m̶̶ ̶̶S̶̶o̶̶m̶̶m̶̶e̶̶r̶̶ ̶̶w̶̶e̶̶i̶̶t̶̶e̶̶r̶̶ ̶̶m̶̶i̶̶t̶̶ ̶̶d̶̶e̶̶r̶̶ ̶̶h̶̶e̶̶i̶̶s̶̶s̶̶e̶̶s̶̶t̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶P̶̶a̶̶r̶̶t̶̶y̶̶ ̶̶i̶̶n̶̶ ̶̶T̶̶o̶̶w̶̶n̶̶!̶̶ ̶̶
D̶̶o̶̶c̶̶h̶̶ ̶̶b̶̶i̶̶s̶̶ ̶̶d̶̶a̶̶h̶̶i̶̶n̶̶ ̶̶f̶̶e̶̶i̶̶e̶̶r̶̶n̶̶ ̶̶w̶̶i̶̶r̶̶ ̶̶n̶̶o̶̶c̶̶h̶̶ ̶̶e̶̶i̶̶n̶̶m̶̶a̶̶l̶̶ ̶̶s̶̶o̶̶ ̶̶r̶̶i̶̶c̶̶h̶̶t̶̶i̶̶g̶̶,̶̶ ̶̶r̶̶i̶̶c̶̶h̶̶t̶̶i̶̶g̶̶ ̶̶d̶̶a̶̶s̶̶ ̶̶l̶̶e̶̶t̶̶z̶̶t̶̶e̶̶ ̶̶M̶̶a̶̶l̶̶ ̶̶a̶̶m̶̶ ̶̶B̶̶l̶̶e̶̶i̶̶c̶̶h̶̶e̶̶r̶̶w̶̶e̶̶g̶̶.̶ Sei dabei, wenn Cuzzy Cuz und die Niceguys versuchen, sich gegenseitig zu toppen und sich eins auf’s Dach zu geben, wenn das Motto “Cuzzy Cuz vs. The Niceguys” lautet. Sei dabei, wenn sie Lil Wayne auf Justice treffen lassen und sei dabei, wenn wir der Alten Börse mit dem schärfsten Moscow Mule die ̶l̶̶e̶̶t̶̶z̶̶t̶̶e̶ Ehre erweisen. Hiptronic am 5. August ̶z̶̶u̶̶m̶̶ ̶̶l̶̶e̶̶t̶̶z̶̶t̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶M̶̶a̶̶l̶ in der Alten Börse – sei dabei!

Post scriptum: Dass die Börse doch noch bis Dezember offen bleibt, ist mittlerweile auch schon bekannt. Die letzte Hiptronic in der Börse kann also ruhig noch ein bisschen warten. Wir feiern trotzdem, als wäre es die letzte, erste, whatever you want. Hiptronic ist schliesslich Hiptronic – und da wird gefeiert. Period. Sei dabei.

Da der homo oeconomicus unersättlich ist, lassen wir es am Samstag gleich nochmals krachen:

Gerne denken wir zurück an die Tage im allsommerlichen Feriencamp, wo wir alle versammelt vor dem Lagerfeuer sassen, Bratwürste auf unseren selbst geschnitzten Holzspiessen grillten und der Lagerleiter krampfhaft versuchte mit seiner, auf der verstimmten Akustikgitarre vorgetragenen, Version von Polo Hofers „Alperose“ die jungen flachbrüstigen Mädels zu beeindrucken. Das waren noch Zeiten. Heute feiern wir Feste anders. Wir stopfen regelmässig über 1000 Leute in eine der angesagtesten Locations in Zürich, buchen die versiertesten DJs, die unser kleines Alpenland hergibt, betrinken uns bis zum Morgengrauen, wo einem sogar die 5 Liter Chicks als Reinkarnation der Aphrodite erscheinen und nennen dies „Superfly“,. Eine weitere Gelegenheit zu sündigen und sich am anderen Tag von den Kumpels als Walfänger des Monats feiern zu lassen, bietet sich wieder am ersten Samstag im August. Greg, N.D. DeeFly und Fresh drehen die Platten!

Und wir drehen durch. Gästeliste gibt’s wie immer reichlich. Spendet doch die 2×25.-, die ihr für die Eintritte ausgegeben hättet, nach Afrika. Ihr werdet gut schlafen, versprochen!

Haltet die Ohren und Nippel steif und trinkt nicht zu viel. Wem sag ich das? Ich freue mich auf ein bombastisches Weekend. Du dich auch?

Bis Drink!

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crazy and drunk.
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